1EL extra natives Olivenölzum Rösten des Knoblauchs
1Prise grobes Meersalz
300mllauwarmes Wasser
1/2Päckchen Trockenhefeca. 3,5 g
400gBrot- oder WeizenmehlType 550 empfohlen
1TL feines Meersalz
2Stiele frischer Rosmarin
1ganze geröstete Knoblauchknollesiehe Zubereitung
1EL Olivenölfür den Teig
Etwas Mehl zum Bestäuben
Zubereitung
Knoblauch rösten – für ein sanftes, karamellisiertes Aroma
Heize den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor.
Nimm die ganze Knoblauchknolle, schneide die Spitze (quer) ab, sodass die Zehen leicht freigelegt sind.
Lege die Knolle auf ein Stück Alufolie, träufle 1 EL Olivenöl darüber und bestreue sie mit grobem Meersalz.
Wickle die Knolle fest in die Folie ein und röste sie 40 Minuten im Ofen (alternativ in der Heißluftfritteuse).
Danach abkühlen lassen. Die Zehen aus der Schale drücken und beiseitestellen – du brauchst sie später im Teig.
Hefe aktivieren
Gib 300 ml lauwarmes Wasser in eine Schüssel.
Streue die Trockenhefe ein und lasse die Mischung 10–15 Minuten stehen, bis sich Bläschen bilden. So stellst du sicher, dass die Hefe aktiv ist.
Teig vorbereiten
Hacke die Rosmarinnadeln von den beiden Stielen fein.
Vermische in einer großen Schüssel das Mehl, 1 TL Salz und den gehackten Rosmarin.
Gib anschließend die Hefemischung, die gerösteten Knoblauchzehen und 1 EL Olivenöl hinzu.
Vermenge alles mit einem Teigschaber oder einem großen Löffel, bis ein klebriger, leicht faseriger Teig entsteht. Der Teig sollte weich, aber nicht flüssig sein.
Teig gehen lassen – für Geschmack und Struktur
Decke die Schüssel mit einem sauberen Küchentuch oder Frischhaltefolie ab.
Lasse den Teig 8–10 Stunden an einem warmen Ort (z. B. im ausgeschalteten Ofen mit eingeschaltetem Licht) gehen. Der Teig sollte sich mindestens verdoppeln.
Tipp: Dieser Schritt lässt sich gut über Nacht machen.
Teig formen und zweite Gehzeit
Bestäube eine Arbeitsfläche großzügig mit Mehl.
Stürze den Teig vorsichtig darauf, ohne ihn zu stark zu entgasen.
Mit bemehlten Händen den Teig mehrmals sanft falten, bis eine weiche, bemehlte Kugel entsteht.
Lege diese mit der Nahtseite nach oben in eine bemehlte Schüssel oder ein Gärkörbchen.
Bestäube die Oberfläche mit etwas Mehl, decke sie wieder ab und lasse den Teig mindestens 1 Stunde bei Raumtemperatur ruhen, optional bis zu 24 Stunden im Kühlschrank.
Backofen und Backtopf vorheizen
Heize den Ofen auf 240 °C Ober-/Unterhitze vor – inklusive Brotbacktopf oder Dutch Oven mit Deckel.
Wichtig: Der Topf muss richtig heiß sein, damit das Brot gut aufgehen kann und eine knusprige Kruste bekommt.
Brot backen
Stürze den Teig vorsichtig auf ein Stück Backpapier, sodass die glatte Seite oben liegt.
Schneide die Oberfläche mit einer Rasierklinge oder einem scharfen Messer leicht ein – so kann der Dampf entweichen und das Brot bekommt ein schönes Muster.
Nimm den heißen Topf aus dem Ofen, hebe den Teig mitsamt Backpapier hinein, setze den Deckel auf.
Backzeit:
20 Minuten bei 240 °C mit geschlossenem Deckel
Dann Temperatur auf 200 °C senken, Deckel abnehmen und weitere 30–40 Minuten backen, bis die Kruste goldbraun ist.
Klopftest: Wenn das Brot hohl klingt, wenn du leicht auf die Oberseite klopfst, ist es fertig.
Brot auskühlen lassen
Hebe das Brot vorsichtig aus dem Topf und lasse es auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen – mindestens 1 Stunde, bevor du es anschneidest. So bleibt die Krume schön saftig und reißt nicht.