Zutaten
Anleitung
Autolyse
- Ruchmehl, Weizenmehl, Vollkornmehl, Wasser und Buttermilch kurz vermengen, bis keine trockenen Stellen mehr sichtbar sind.
- 30–40 Minuten abgedeckt ruhen lassen.
- Der Teig wirkt zunächst fest – das ist typisch für Ruchmehl.
Hauptteig mischen
- Sauerteig, Salz, Essig und Backmalz zum Autolyseteig geben.
- 5–8 Minuten auf mittlerer Stufe kneten, bis der Teig elastisch wird und leicht glänzt.
- Falls nötig, schluckweise 20–40 ml Wasser einarbeiten (Bassinage).
Stockgare
- Teig in eine leicht geölte Schüssel geben.
- Über 3 Stunden reifen lassen, dabei alle 30 Minuten dehnen und falten (3–4 Durchgänge).
- Der Teig sollte sich sichtbar vergrößern und Spannung aufbauen.
Formen
- Teig vorsichtig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und rund- oder langwirken.
- Für eine klassische Ruchbrot-Optik eignet sich eine längliche Bauernbrotform.
Stückgare
- Gärkorb mit Ruchmehl bemehlen.
- Teigling mit dem Schluss nach oben einlegen.
Option A – Raumtemperatur:
- 60–90 Minuten, bis die Dellenprobe bestanden ist.
Option B – Kalte Gare (empfohlen):
- 6–12 Stunden bei 4–5 °C im Kühlschrank für mehr Aroma und bessere Kruste.
Freigeschoben backen (mit Schwaden)
- Backofen mit Backstein oder umgedrehtem Blech auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
- Eine Metallschale für Dampf auf den Ofenboden stellen.
- - Brot einschießen
- - 200 ml heißes Wasser in die Schale geben (kräftiger Schwaden)
- - 20 Minuten bei 250 °C backen
- - Dampf ablassen, Temperatur auf 210 °C senken
- - Weitere 20–25 Minuten backen, bis die Kruste dunkel und kräftig ist
- Das Brot ist fertig, wenn es beim Klopfen hohl klingt.
Nährwerte
Notizen
Die Nährwerte sind aus Durchschnittswerten der Zutaten berechnet und dienen als Orientierung.
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