Olivenbrot selber backen – mediterranes Brot mit Oliven, Kräutern und rustikaler Kruste
Olivenbrot ist ein klassisches mediterranes Brot, das durch seinen aromatischen Geschmack, eine saftige Krume und eine kräftige Kruste überzeugt. Dieses Olivenbrot Rezept kombiniert Weizenmehl mit hochwertigen Oliven, Olivenöl und mediterranen Kräutern zu einem herzhaften Brot, das einfach gelingt und vielseitig einsetzbar ist. Durch die unkomplizierte Teigführung und das Backen im Schmortopf entsteht ein besonders lockeres Inneres mit rustikalem Charakter. Selbst gebackenes Olivenbrot schmeckt intensiver als fertige Varianten und passt perfekt zu Antipasti, Salaten, Grillgerichten oder einfach pur mit etwas Olivenöl.
Die Wahl der Oliven für ein ausgewogenes Olivenbrot
Oliven sind die zentrale Zutat dieses Brotes und prägen den Geschmack maßgeblich. Schwarze Oliven bringen eine milde, leicht nussige Note mit, während grüne Oliven etwas frischer und kräftiger schmecken. Gemischte Oliven vereinen beide Aromen und sorgen für Abwechslung im Brot. Wichtig ist, die Oliven gut abtropfen zu lassen, damit überschüssige Salzlake den Teig nicht beeinträchtigt und das Olivenbrot ausgewogen würzig bleibt.
Mediterrane Kräuter als geschmackliches Fundament
Getrockneter Thymian harmoniert hervorragend mit Oliven und Olivenöl und verleiht dem Brot eine klassische mediterrane Note. Optional ergänzen Rosmarin oder Tomatenflocken das Aroma um weitere würzige Nuancen. Die Kräuter werden direkt unter das Mehl gemischt, sodass sie sich während der Gehzeit und beim Backen gleichmäßig entfalten. Dadurch erhält das Olivenbrot Tiefe, ohne dass einzelne Gewürze dominieren.
Olivenöl im Brotteig – Geschmack und Textur verbessern
Olivenöl ist ein entscheidender Bestandteil für Geschmack und Konsistenz des Olivenbrots. Es sorgt für eine weiche, saftige Krume und trägt zu einer gleichmäßigen Bräunung der Kruste bei. Gleichzeitig verlängert Olivenöl die Frischhaltung des Brotes. Besonders bei mediterranen Broten macht die Qualität des verwendeten Olivenöls einen spürbaren Unterschied im Endergebnis.
Olivenbrot Rezept
Zutaten
- 200 g Weizenmehl
- 1 Päckchen Trockenhefe
- 20 entsteinte schwarze, grüne oder gemischte Oliven
- 1 TL getrockneter Thymian
- 1 TL grobes Salz
- 1 EL Olivenöl
- 125 ml lauwarmes Wasser
- 1 TL Zucker
Optional nach Geschmack:
- 1 TL getrockneter Rosmarin
- oder 2 TL Tomatenflocken
Anleitung
- Oliven vorbereiten: Die Oliven aus der Lake nehmen, gut abtropfen lassen und je nach Größe grob oder fein hacken.
- Trockene Zutaten mischen: Weizenmehl, Salz, Thymian und optional Rosmarin oder Tomatenflocken in einer Schüssel vermengen. Die Oliven unterheben.
- Hefe aktivieren: Trockenhefe zusammen mit dem Zucker im lauwarmen Wasser auflösen und kurz stehen lassen.
- Teig herstellen: Die Hefemischung und das Olivenöl zu den trockenen Zutaten geben und alles zu einem glatten, leicht klebrigen Teig verkneten.
- Erste Gehzeit: Den Teig abgedeckt etwa 60 Minuten an einem warmen Ort ruhen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat.
- Teig formen: Den Teig nochmals kurz durchkneten. Einen Schmortopf mit Backpapier auslegen oder einfetten und die Teigkugel hineinlegen.
- Zweite Gehzeit: Den Teig im Schmortopf weitere 30 Minuten gehen lassen.
- Backen: Den Schmortopf mit geschlossenem Deckel in den kalten Backofen stellen. Bei 200 °C Ober-/Unterhitze das Brot 40–50 Minuten backen. Etwa 10 Minuten vor Ende der Backzeit den Deckel abnehmen, damit sich eine goldbraune Kruste bildet.
- Abkühlen lassen: Das Olivenbrot aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.
Hefe, Gehzeiten und Teigentwicklung
Trockenhefe ist einfach in der Anwendung und sorgt für einen zuverlässigen Trieb. Während der ersten Gehzeit entwickelt der Teig Volumen und Elastizität. Die zweite Ruhephase im Schmortopf stabilisiert die Form und bereitet den Teig optimal auf das Backen vor. Diese zweistufige Teigführung ermöglicht ein luftiges Olivenbrot mit gleichmäßiger Porung, ohne komplizierte Arbeitsschritte.
Backen im Schmortopf für optimale Kruste
Das Backen im geschlossenen Schmortopf erzeugt ein feuchtes Backklima, das dem Brot einen kräftigen Ofentrieb verleiht. Dadurch bleibt die Krume saftig und locker. Wird der Deckel gegen Ende der Backzeit abgenommen, kann sich eine goldbraune, aromatische Kruste bilden. Diese Methode liefert auch im Haushaltsbackofen konstant gute Ergebnisse.
Olivenbrot servieren, lagern und variieren
Frisch gebackenes Olivenbrot schmeckt am besten leicht warm oder vollständig ausgekühlt. Es eignet sich hervorragend als Beilage zu mediterranen Gerichten, Käseplatten oder Salaten. Luftdicht verpackt bleibt das Brot mehrere Tage saftig. Für Variationen können getrocknete Tomaten, Knoblauchstücke oder weitere Kräuter in den Teig eingearbeitet werden.
Häufig gestellte Fragen zum Olivenbrot
Welche Oliven eignen sich am besten für Olivenbrot?
Schwarze, grüne oder gemischte Oliven sind gleichermaßen geeignet.
Müssen Oliven vor der Verarbeitung abgespült werden?
Ja, überschüssige Salzlake sollte entfernt werden.
Kann man frische Kräuter statt getrockneter verwenden?
Ja, sie sollten fein gehackt und sparsam dosiert werden.
Kann man Olivenbrot einfrieren?
Ja, Olivenbrot lässt sich sehr gut einfrieren.
Warum wird das Brot im kalten Ofen gestartet?
So kann der Teig gleichmäßig aufgehen und entwickelt eine bessere Kruste.







0 Kommentare