Rosmarin Knoblauch Brot – aromatisch, knusprig und selbst gebacken
Du liebst frisches Brot mit knuspriger Kruste und einem intensiven Aroma? Dann ist dieses selbstgebackene Rosmarin Knoblauch Brot genau das Richtige für dich. Mit geröstetem Knoblauch, frischem Rosmarin und einer goldbraunen Kruste bringt dieses Rezept mediterranes Flair direkt in deine Küche. Ob als Beilage zum Grillen, zur Antipasti-Platte oder einfach pur mit einem Hauch Butter – dieses Brot überzeugt mit seinem würzigen Geschmack und seiner fluffigen Krume. Dank einer langen Gehzeit entwickelt der Teig ein besonders gutes Aroma, während der im Ofen oder Dutch Oven gebackene Laib außen schön knusprig und innen herrlich saftig wird.
Das Beste: Du brauchst keine Vorkenntnisse als Bäcker! Mit ein wenig Geduld und frischen Zutaten zauberst du dir ein Brot wie vom Bäcker – nur besser. Perfekt für alle, die gerne wissen, was in ihrem Brot steckt, und auf Zusatzstoffe verzichten möchten.
Warum gerösteter Knoblauch im Brot so besonders ist
Gerösteter Knoblauch verleiht dem Brot nicht nur ein feines, süßlich-würziges Aroma, sondern sorgt auch für eine besonders weiche, saftige Krume. Im Gegensatz zu rohem Knoblauch verliert er beim Rösten seine Schärfe und entwickelt eine milde Tiefe, die hervorragend mit dem herben Rosmarin harmoniert. Das Ergebnis: ein geschmacklich intensives, aber ausgewogenes Brot, das sich ideal zu Käse, Suppen oder als aromatische Begleitung beim Grillen eignet.
Rosmarin – mediterranes Aroma trifft auf Brotgenuss
Frischer Rosmarin macht dieses Brot zu einem echten Highlight. Die ätherischen Öle der Nadeln bringen einen Hauch Mittelmeer in jede Scheibe und passen perfekt zur Würze des Knoblauchs. Beim Backen entfaltet der Rosmarin sein volles Aroma, das durch die knusprige Kruste noch intensiviert wird. Für ein besonders schönes Ergebnis empfiehlt es sich, nur die zarten Nadeln zu verwenden und diese fein zu hacken.

Rosmarin Knoblauch Brot Rezept

Schwierigkeitsgrad
EinfachZusätzliches Zubehör
Zutaten
- 1 Knoblauchknolle
- 1 EL extra natives Olivenöl zum Rösten des Knoblauchs
- 1 Prise grobes Meersalz
- 300 ml lauwarmes Wasser
- 1/2 Päckchen Trockenhefe ca. 3,5 g
- 400 g Brot- oder Weizenmehl Type 550 empfohlen
- 1 TL feines Meersalz
- 2 Stiele frischer Rosmarin
- 1 ganze geröstete Knoblauchknolle siehe Zubereitung
- 1 EL Olivenöl für den Teig
- Etwas Mehl zum Bestäuben
Zubereitung
Knoblauch rösten – für ein sanftes, karamellisiertes Aroma
- Heize den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor.
- Nimm die ganze Knoblauchknolle, schneide die Spitze (quer) ab, sodass die Zehen leicht freigelegt sind.
- Lege die Knolle auf ein Stück Alufolie, träufle 1 EL Olivenöl darüber und bestreue sie mit grobem Meersalz.
- Wickle die Knolle fest in die Folie ein und röste sie 40 Minuten im Ofen (alternativ in der Heißluftfritteuse).
- Danach abkühlen lassen. Die Zehen aus der Schale drücken und beiseitestellen – du brauchst sie später im Teig.
Hefe aktivieren
- Gib 300 ml lauwarmes Wasser in eine Schüssel.
- Streue die Trockenhefe ein und lasse die Mischung 10–15 Minuten stehen, bis sich Bläschen bilden. So stellst du sicher, dass die Hefe aktiv ist.
Teig vorbereiten
- Hacke die Rosmarinnadeln von den beiden Stielen fein.
- Vermische in einer großen Schüssel das Mehl, 1 TL Salz und den gehackten Rosmarin.
- Gib anschließend die Hefemischung, die gerösteten Knoblauchzehen und 1 EL Olivenöl hinzu.
- Vermenge alles mit einem Teigschaber oder einem großen Löffel, bis ein klebriger, leicht faseriger Teig entsteht. Der Teig sollte weich, aber nicht flüssig sein.
Teig gehen lassen – für Geschmack und Struktur
- Decke die Schüssel mit einem sauberen Küchentuch oder Frischhaltefolie ab.
- Lasse den Teig 8–10 Stunden an einem warmen Ort (z. B. im ausgeschalteten Ofen mit eingeschaltetem Licht) gehen. Der Teig sollte sich mindestens verdoppeln.
- Tipp: Dieser Schritt lässt sich gut über Nacht machen.
Teig formen und zweite Gehzeit
- Bestäube eine Arbeitsfläche großzügig mit Mehl.
- Stürze den Teig vorsichtig darauf, ohne ihn zu stark zu entgasen.
- Mit bemehlten Händen den Teig mehrmals sanft falten, bis eine weiche, bemehlte Kugel entsteht.
- Lege diese mit der Nahtseite nach oben in eine bemehlte Schüssel oder ein Gärkörbchen.
- Bestäube die Oberfläche mit etwas Mehl, decke sie wieder ab und lasse den Teig mindestens 1 Stunde bei Raumtemperatur ruhen, optional bis zu 24 Stunden im Kühlschrank.
Backofen und Backtopf vorheizen
- Heize den Ofen auf 240 °C Ober-/Unterhitze vor – inklusive Brotbacktopf oder Dutch Oven mit Deckel.
- Wichtig: Der Topf muss richtig heiß sein, damit das Brot gut aufgehen kann und eine knusprige Kruste bekommt.
Brot backen
- Stürze den Teig vorsichtig auf ein Stück Backpapier, sodass die glatte Seite oben liegt.
- Schneide die Oberfläche mit einer Rasierklinge oder einem scharfen Messer leicht ein – so kann der Dampf entweichen und das Brot bekommt ein schönes Muster.
- Nimm den heißen Topf aus dem Ofen, hebe den Teig mitsamt Backpapier hinein, setze den Deckel auf.
Backzeit:
- 20 Minuten bei 240 °C mit geschlossenem Deckel
- Dann Temperatur auf 200 °C senken, Deckel abnehmen und weitere 30–40 Minuten backen, bis die Kruste goldbraun ist.
- Klopftest: Wenn das Brot hohl klingt, wenn du leicht auf die Oberseite klopfst, ist es fertig.
Brot auskühlen lassen
- Hebe das Brot vorsichtig aus dem Topf und lasse es auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen – mindestens 1 Stunde, bevor du es anschneidest. So bleibt die Krume schön saftig und reißt nicht.
Brot backen mit langer Gehzeit – so wird’s besonders gut
Der Trick bei diesem Rosmarin Knoblauch Brot liegt in der langen Teigführung. Durch die Gehzeit von bis zu 10 Stunden entwickelt der Teig komplexe Aromen und wird besonders bekömmlich. Die Krume wird locker und elastisch, während sich außen eine kräftige Kruste bildet. Wer sein Brot noch aromatischer möchte, lässt den Teig nach dem Falten zusätzlich über Nacht im Kühlschrank ruhen – so wird aus einem einfachen Rezept ein echtes Genussbrot.
Welches Mehl eignet sich am besten für das Rosmarin Knoblauch Brot?
Für ein aromatisches, luftiges Brot mit guter Kruste eignet sich am besten Weizenmehl Type 550 oder ein klassisches Brotmehl, das eine gute Klebereigenschaft hat. Wer es rustikaler mag, kann einen Teil des Mehls auch durch Dinkelmehloder Roggenmehl ersetzen. Wichtig ist, dass das Mehl ausreichend Wasser aufnehmen kann und den Teig schön elastisch macht – so bekommt das Brot seine typische, unregelmäßige Porung.
So lagerst du dein selbst gebackenes Brot richtig
Damit dein Rosmarin Knoblauch Brot auch nach dem Backen lange frisch bleibt, solltest du es richtig aufbewahren. Am besten eignet sich ein Brotbeutel aus Leinen oder ein Brotkasten aus Ton oder Keramik, der die Luft zirkulieren lässt. So bleibt das Brot innen weich und außen knusprig. Im Kühlschrank solltest du es nicht lagern, da es dort schneller austrocknet. Alternativ kannst du einzelne Scheiben auch einfrieren und bei Bedarf frisch aufbacken.
Häufige Fragen zum Rosmarin Knoblauch Brot
Wie lange hält sich das Rosmarin Knoblauch Brot?
Frisch gebacken hält es sich bei Zimmertemperatur etwa 2–3 Tage. Am besten schmeckt es jedoch am ersten und zweiten Tag. Danach kann man es gut toasten oder aufbacken.
Kann ich statt frischem auch getrockneten Rosmarin verwenden?
Ja, aber der Geschmack ist dann etwas herber. Verwende etwa die Hälfte der Menge (also ca. 1 TL getrockneten Rosmarin), da die getrocknete Variante intensiver ist.
Was mache ich, wenn ich keinen Dutch Oven habe?
Du kannst das Brot auch auf einem Backblech backen. Stelle dabei eine ofenfeste Schale mit Wasser auf den Ofenboden – so entsteht Dampf, der die Kruste knusprig macht.
Kann ich das Rezept auch mit frischer Hefe backen?
Ja, ersetze das halbe Päckchen Trockenhefe durch ca. 10 g frische Hefe. Die Zubereitung bleibt gleich – du löst die frische Hefe einfach im lauwarmen Wasser auf.
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