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Frisch gebackenes Hokkaido-Milchbrot in einer Kastenform, ein Stück auf einem Teller mit Messer, daneben ein Tuch.

Einback – süßes Milchbrot einfach selbst backen

6 Min. Lesezeit

Einback ist ein traditionelles süßes Milchbrot, das viele noch aus Kindheitstagen kennen: weiche, leicht süße Brötchen, die in der Kastenform zusammen gebacken werden und sich später abzupfen lassen. Mit Milch, Butter, Ei und einem Hauch Vanille schmeckt es mild und fein – perfekt zum Frühstück, zum Kaffee oder einfach so.

Der Teig ist ein unkomplizierter, leicht angereicherter Hefeteig, der schnell zusammenkommt und zuverlässig aufgeht. In diesem Rezept zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie dein Einback gelingt. Außerdem erklären wir, was Einback eigentlich ist, wie er mit Milchbrötchen und Zwieback zusammenhängt und wie du aus ihm sogar deinen eigenen Zwieback machst.

Frisch gebackenes Hokkaido-Milchbrot in einer Kastenform, ein Stück auf einem Teller mit Messer, daneben ein Tuch.

Einback Rezept

Einback – das traditionelle süße Milchbrot, einfach selbst gebacken. Aus einem weichen, leicht süßen Hefeteig mit Milch, Butter, Ei und Vanille werden mehrere Brötchen zusammen in der Kastenform gebacken, sodass sie sich abzupfen lassen. Mild im Geschmack und schnell gemacht, ist Einback perfekt fürs Frühstück – und die ideale Grundlage, um daraus selbst Zwieback zu backen.
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 25 Minuten
Gehzeit 1 Stunde 15 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 55 Minuten
Portionen: 6 Portionen

Zutaten
  

  • 400 g Weizenmehl
  • 1/2 TL Salz
  • 2 EL Zucker
  • 15 g frische Hefe
  • 1 Ei
  • 50 g weiche Butter
  • Etwas Vanillearoma oder 1 Vanilleschote
  • 100 ml Vollmilch
  • 100 ml Wasser

Anleitung
 

  1. Teig vorbereiten: Das Weizenmehl mit Salz, Zucker, Hefe, Ei, Butter und Vanillearoma in eine große Rührschüssel geben.
  2. Flüssigkeit hinzufügen: Milch und Wasser mischen und langsam unter ständigem Rühren zum Mehlgemisch geben. Alles zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten und weitere fünf Minuten kneten.
  3. Teig ruhen lassen: Den Teig mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.
  4. Backofen vorheizen: Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. Teig formen: Die Kastenform leicht bemehlen. Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und in sechs gleich große Stücke teilen. Diese zu länglichen Brötchen formen und nebeneinander in die Kastenform legen.
  6. Zweite Gehzeit: Die geformten Brötchen erneut abdecken und 15 Minuten gehen lassen.
  7. Bestreichen: Das Ei verquirlen und die Oberfläche der Brötchen vorsichtig damit bestreichen.
  8. Backen: Die Kastenform in den vorgeheizten Backofen geben und das Einback für ca. 25 Minuten backen, bis es goldbraun ist.
  9. Abkühlen lassen: Nach dem Backen die Brötchen aus der Form nehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.
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Was ist Einback?

Einback ist ein feines, süßes Milchbrot aus einem angereicherten Hefeteig. Der Name verrät seine Besonderheit: Er wird einmal gebacken – im Gegensatz zum Zwieback, der zweimal in den Ofen kommt. Traditionell werden mehrere längliche Brötchen nebeneinander in einer Form gebacken, sodass sie zusammenwachsen und sich abzupfen lassen.

Vom Teig her ist Einback eng mit Milchbrötchen verwandt. Beide bestehen aus einem weichen, leicht süßen Milchteig. Der Unterschied liegt vor allem in der Form: Milchbrötchen werden meist einzeln gebacken, Einback als zusammenhängender Laib aus mehreren Brötchen.

Mit Brioche wird Einback manchmal verwechselt, doch er ist deutlich leichter. Brioche enthält sehr viel Butter und Ei und ist dadurch reichhaltiger. Einback ist dezenter, milder und alltagstauglicher.

💡 Tipp: Du willst die Grundlagen süßer Hefeteige verstehen? Schau in unser Hefeteig Grundrezept. Weitere Antworten rund ums Backen findest du in den Brotback-FAQ.

Die Zutaten: Milch, Butter, Ei und Vanille

Die Basis ist Weizenmehl, das mit Milch und etwas Wasser zu einem weichen Teig verarbeitet wird. Die Vollmilch gibt dem Einback seinen typisch milden, feinen Geschmack und macht die Krume zart.

Für die Anreicherung sorgen Butter, ein Ei und etwas Zucker. Sie machen den Teig weich, geben ihm Geschmack und sorgen für die schöne goldene Farbe. Die frische Hefe treibt den Teig zuverlässig auf.

Das i-Tüpfelchen ist die Vanille. Ob als Vanillearoma oder mit einer echten Vanilleschote – sie gibt dem Einback die charakteristische, leicht süße Note, die ihn so beliebt macht. Eine Prise Salz rundet den Geschmack ab.

Schritt für Schritt: Teig, formen und backen

Gib Mehl, Salz, Zucker, Hefe, Ei, weiche Butter und Vanille in eine große Rührschüssel. Mische Milch und Wasser und gieße die Flüssigkeit langsam unter ständigem Rühren dazu. Verarbeite alles zu einem geschmeidigen Teig und knete ihn weitere fünf Minuten.

Deck den Teig mit einem Tuch ab und lass ihn an einem warmen Ort etwa eine Stunde gehen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat. Heize den Ofen in dieser Zeit auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor.

Bemehl die Kastenform leicht. Gib den Teig auf eine bemehlte Fläche, teile ihn in sechs gleich große Stücke und forme längliche Brötchen. Leg sie nebeneinander in die Form und lass sie noch einmal 15 Minuten gehen. Bestreiche die Oberfläche vor dem Backen mit verquirltem Ei und backe den Einback rund 25 Minuten, bis er goldbraun ist.

💡 Tipp: Du willst mehr oder weniger Einback backen? Mit unserem Brot-Rezept Rechner skalierst du alle Zutaten in Sekunden.

Von Einback zu Zwieback

Der Name Zwieback bedeutet wörtlich „zweimal gebacken“ – und genau daraus kannst du ihn selbst machen. Dein Einback ist die perfekte Grundlage dafür. So schließt sich der Kreis zwischen den beiden Gebäcken.

Lass den fertigen Einback dafür zunächst vollständig auskühlen, am besten über Nacht. Schneide ihn dann in gleichmäßige Scheiben. Frisch gebacken lässt er sich schlechter schneiden, ausgekühlt gelingen saubere Scheiben.

Leg die Scheiben auf ein Blech und trockne sie im Ofen bei niedriger Temperatur, rund 150 °C, bis sie knusprig und goldbraun sind. Wende sie zwischendurch einmal. Heraus kommt selbst gemachter Zwieback, der sich luftdicht lange hält.

Servieren und aufbewahren

Frisch und noch lauwarm schmeckt Einback am besten. Reiß dir ein Brötchen ab und genieße es pur, mit Butter, Marmelade oder Honig. Auch zum Kaffee oder Tee passt das milde Milchbrot hervorragend.

Aufbewahren kannst du Einback ein bis zwei Tage in einer Dose oder einem Brotbeutel. Durch Milch und Butter bleibt er einige Zeit weich. Wird er älter, kannst du ihn toasten oder zu Zwieback weiterverarbeiten.

Einback lässt sich auch gut einfrieren. Lass ihn vollständig auskühlen, friere ihn ein und tau ihn bei Bedarf auf oder wärme ihn kurz an. So hast du immer frisches Milchbrot parat.

Häufige Fragen zum Einback

Fazit

Einback ist ein wunderbar nostalgisches Gebäck: weich, mild-süß und einfach zu backen. Als zusammenhängender Laib aus kleinen Brötchen lädt er zum Abzupfen und Teilen ein – und bei Bedarf machst du daraus sogar deinen eigenen Zwieback. Selbst wenn deine ersten Brötchen nicht ganz gleichmäßig werden, schmecken sie frisch aus dem Ofen einfach herrlich.

Wenn du süße Hefeteige magst, findest du die Grundlagen dazu in unserem Hefeteig Grundrezept. Viel Freude beim Backen.

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