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Fünf Fladenbrote auf einem Holztisch gestapelt.

Dinkel Pita Brot selber machen – fluffig mit Tasche

6 Min. Lesezeit

Selbst gebackenes Pita Brot ist ein kleines Wunder: Aus einem dünn ausgerollten Fladen wird im heißen Ofen ein aufgeblasenes Brot mit Tasche, das sich perfekt füllen lässt. Diese Version backen wir mit Dinkelmehl – das gibt den Pitas ein feines, nussiges Aroma und macht sie etwas bekömmlicher als klassische Weizen-Pitas. Und das Beste: In wenigen Minuten sind sie fertig gebacken.

Der Teig kommt mit ganz wenig Hefe aus und reift dafür in Ruhe, was ihm Geschmack und eine gute Struktur gibt. Gebacken werden die Pitas bei großer Hitze, idealerweise auf einem Pizzastein. Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie dein Dinkel Pita Brot gelingt – und vor allem, wie es die typische Tasche bekommt.

Fünf Fladenbrote auf einem Holztisch gestapelt.

Dinkel Pita Brot Rezept

Fluffiges Dinkel Pita Brot mit klassischer Tasche zum Selbermachen. Der Teig aus hellem Dinkelmehl kommt mit wenig Hefe aus und reift in Ruhe, was ihm Aroma und gute Verarbeitbarkeit gibt. Bei großer Hitze auf dem Pizzastein oder heißen Blech blasen sich die dünn ausgerollten Fladen auf und bilden innen die Tasche. In wenigen Minuten gebacken, perfekt für Gyros, Falafel oder zum Dippen.
Vorbereitungszeit 30 Minuten
Zubereitungszeit 7 Minuten
Teigruhe 3 Stunden 30 Minuten
Portionen: 6 Pita-Brote
Gericht: Pita Brot
Küche: griechisch

Zutaten
  

  • 300  g Dinkelmehl Type 630
  • 160  g Wasser Raumtemperatur
  • 1,5  g frische Hefe
  • 15  g Olivenöl nativ extra
  • 6  g Salz
  • 5  g Zucker

Anleitung
 

Teig zubereiten & Stockgare
  1. Alle Zutaten in einer Schüssel zu einem glatten, geschmeidigen Teig verkneten.
  2. Den Teig abgedeckt etwa 3 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen (Stockgare).
Teiglinge vorbereiten (Ballengare)
  1. Teig in 6 gleich große Stücke teilen.
  2. Jedes Stück zu einer runden Kugel formen (rund wirken).
  3. Abgedeckt 15–30 Minuten ruhen lassen.
Fladen formen
  1. Die Teigkugeln mit einem Nudelholz zu runden Fladen ausrollen (etwa 0,5–1 cm dick).
  2. Darauf achten, dass die Oberfläche möglichst glatt bleibt.
Pita-Brote backen
  1. Backofen auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen – idealerweise mit Pizzastein oder Backstahl.
  2. Die Pitas auf das heiße Backblech oder den Stein legen.
  3. Backzeit: 5–7 Minuten, bis sie aufgehen und goldbraun sind.
  4. Sobald sich die Brote aufblasen, einmal wenden und fertig backen.
💡 Tipp: Direkt nach dem Backen die heißen Pita-Brote mit einem Baumwolltuch abdecken – so bleiben sie besonders weich und flexibel.
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    Warum dieses Dinkel Pita Brot besonders ist

    Der offensichtliche Unterschied ist das Mehl. Statt reinem Weizen nutzen wir Dinkelmehl Typ 630, das den Pitas einen leicht nussigen, aromatischen Charakter gibt. Für viele ist Dinkel außerdem bekömmlicher, ohne dass die Pitas an Fluffigkeit verlieren.

    Der zweite Punkt ist die Tasche. Beim Backen bei großer Hitze verdampft die Feuchtigkeit im Teig schlagartig und bläht den Fladen auf. Dabei entsteht innen die charakteristische Höhle, die du später mit allem füllen kannst, was du magst.

    Und drittens die Geschwindigkeit. Der Teig braucht zwar etwas Reifezeit, gebacken sind die Pitas aber in nur fünf bis sieben Minuten. Wer einmal frische, warme Pita gegessen hat, greift zu gekauften kaum noch zurück.

    💡 Tipp: Du hast Fragen zu Hefe, Gare oder Mehlsorten? In unseren Brotback-FAQ findest du Antworten auf die häufigsten Fragen rund ums Brotbacken.

    Die Zutaten: Dinkelmehl, wenig Hefe und Olivenöl

    Die Basis ist Dinkelmehl Typ 630, ein helles Dinkelmehl mit gutem Backverhalten. Es lässt sich fein ausrollen und ergibt weiche, flexible Pitas. Wer mag, kann auch Weizenmehl Typ 550 verwenden, verliert dann aber das Dinkel-Aroma.

    Auffällig ist die kleine Hefemenge von nur 1,5 Gramm. Das ist Absicht: Wenig Hefe und eine lange Gehzeit ergeben mehr Geschmack und einen Teig, der sich gut verarbeiten lässt. Der Zucker gibt der Hefe Starthilfe.

    Olivenöl macht den Teig geschmeidig und die Pitas weich. Nimm ein gutes natives Olivenöl, das passt geschmacklich am besten zur mediterranen Ausrichtung. Salz rundet den Teig ab und darf nicht fehlen.

    Schritt für Schritt zum Pita-Teig

    Verknete zuerst alle Zutaten in einer Schüssel zu einem glatten, geschmeidigen Teig. Deck ihn ab und lass ihn etwa drei Stunden bei Raumtemperatur gehen. Diese Stockgare ist der Geschmacksgeber und macht den Teig schön dehnbar.

    Danach teilst du den Teig in sechs gleich große Stücke und formst aus jedem eine runde Kugel, indem du sie rund wirkst. Lass die Kugeln abgedeckt noch einmal 15 bis 30 Minuten ruhen. Diese kurze Ballengare entspannt den Teig, sodass er sich leichter ausrollen lässt.

    Roll die Kugeln dann mit einem Nudelholz zu runden Fladen von etwa einem halben bis einem Zentimeter Dicke aus. Achte darauf, dass die Oberfläche möglichst glatt bleibt und der Fladen gleichmäßig dünn ist – das ist wichtig, damit die Pita später gleichmäßig aufgeht.

    💡 Tipp: Du willst mehr oder weniger Pitas backen? Mit unserem Brot-Rezept Rechner passt du alle Zutaten im richtigen Verhältnis an.

    Pita mit Tasche backen – so klappt’s

    Der wichtigste Faktor für die Tasche ist Hitze. Heize den Ofen auf 250 °C Ober-/Unterhitze vor, idealerweise mit einem Pizzastein oder Backstahl. Der Stein speichert die Hitze und gibt sie schlagartig an den Teig ab – genau das lässt die Pita aufblasen.

    Leg die Fladen auf das heiße Blech oder den Stein und backe sie fünf bis sieben Minuten. Sobald sich die Brote sichtbar aufblasen, wendest du sie einmal und bäckst sie fertig, bis sie goldbraun sind. In diesem Moment entsteht die Tasche im Inneren.

    Ganz ehrlich: Nicht jede Pita bläst sich perfekt auf, gerade am Anfang. Meist liegt es an zu wenig Hitze oder ungleichmäßig ausgerollten Fladen. Aber auch eine Pita ohne perfekte Tasche schmeckt frisch gebacken hervorragend – mit etwas Übung klappt das Aufgehen immer besser.

    So füllst du Pita und bewahrst es auf

    Klassisch wird Pita Brot mit Gyros, Falafel oder gegrilltem Gemüse gefüllt, dazu Salat und ein Dip wie Tzatziki oder Hummus. Schneide die Pita dafür an einer Seite auf und öffne vorsichtig die Tasche. Auch als Beilage zum Grillen oder zum Tunken in Dips macht sie sich gut.

    Damit die Pitas weich und flexibel bleiben, deckst du sie direkt nach dem Backen mit einem Baumwolltuch ab. Der entstehende Dampf hält sie geschmeidig, sodass sie beim Füllen nicht brechen. Frisch schmecken sie am besten.

    Aufbewahren kannst du Pita ein bis zwei Tage in einem Beutel. Zum Auffrischen wärmst du sie kurz an. Sie lassen sich auch gut einfrieren – einfach antauen und kurz aufbacken, dann sind sie wieder wie frisch.

    Häufige Fragen zum Pita Brot

    Fazit

    Dinkel Pita Brot selbst zu backen macht Spaß und geht schneller, als viele denken. Der nussige Dinkel, die weiche Krume und die praktische Tasche machen die Pitas zum perfekten Begleiter für Gyros, Falafel oder einfach zum Dippen. Selbst wenn nicht jede Pita eine perfekte Tasche bekommt – frisch und warm schmecken sie einfach großartig.

    Wenn du Lust auf mehr Fladenbrote hast, probier als Nächstes unser türkisches Fladenbrot – ebenfalls schnell gemacht und vielseitig. Viel Freude beim Backen.

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