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Mehrkornbrot auf Holzbrett, teilweise geschnitten, mit Brotmesser und Schälchen mit Sonnenblumenkernen im Hintergrund.

Eiweißbrot mit Quark und Saaten – saftig selbst gebacken

6 Min. Lesezeit

Dieses Eiweißbrot ist ein herzhaftes, sättigendes Brot mit ordentlich Protein aus Magerquark, Mandelmehl, Ei und einer kräftigen Saatenmischung. Anders als viele reine Low-Carb-Varianten ist es kein trockener Klotz, sondern ein echtes, saftiges Brot mit Biss. Der Dinkelanteil sorgt dafür, dass es nach Brot schmeckt und nicht nach Diätprodukt.

Gebacken wird es unkompliziert in der Kastenform, ganz ohne freies Formen. Das Geheimnis für die saftige Krume ist ein Saaten-Brühstück: Die Saaten werden vorher mit kochendem Wasser übergossen und quellen auf. Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie dein Eiweißbrot – manche nennen es auch Fitnessbrot – gelingt und worauf es bei Teig und Backen ankommt.

Mehrkornbrot auf Holzbrett, teilweise geschnitten, mit Brotmesser und Schälchen mit Sonnenblumenkernen im Hintergrund.

Fitnessbrot Rezept

Saftiges Eiweißbrot mit Magerquark, Mandelmehl, Ei und einer kräftigen Saatenmischung. Ein Saaten-Brühstück hält das Brot besonders feucht, der Dinkelanteil gibt ihm echten Brot-Charakter statt trockener Low-Carb-Textur. Gebacken wird es unkompliziert in der Kastenform, ganz ohne freies Formen. Proteinreich, sättigend und mehrere Tage haltbar – auch gut zum Einfrieren in Scheiben.
Vorbereitungszeit 15 Minuten
Zubereitungszeit 50 Minuten
Ruhezeit 3 Stunden
Gesamtzeit 4 Stunden 5 Minuten
Portionen: 1 Brot
Gericht: Brot
Küche: Deutsch
Kalorien: 600

Zutaten
  

Saatenmischung:
  • 125 g gemischte Saaten z. B. Sesam, Sonnenblumenkerne und Leinsamen
  • 125 g kochendes Wasser
Teig:
  • 150 g Dinkelmehl Typ 630
  • 250 g Dinkelvollkornmehl
  • 150 g Mandelmehl
  • 50 g Stärke
  • 500 g Magerquark
  • 1 Ei
  • 20 g frische Hefe

Anleitung
 

Saaten vorbereiten
  1. Die gemischten Saaten in eine Schüssel geben und mit kochendem Wasser übergießen. Gut verrühren und für 2–3 Stunden quellen lassen. Das sorgt dafür, dass das Brot saftig bleibt und die Saaten ihr volles Aroma entfalten.
Teig anrühren und kneten
  1. Alle Mehlsorten, die Stärke, den Magerquark, das Ei und die frische Hefe in eine große Schüssel geben. Die gequollenen Saaten hinzufügen und alles etwa 10 Minuten kräftig durchkneten. Der Teig wird relativ weich und klebrig sein – das ist normal.
Ruhen lassen und formen
  1. Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte oder gefettete Kastenform füllen. Mit einem Küchentuch abdecken und 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen, bis der Teig leicht aufgeht.
Backen
  1. Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Brot für 45–50 Minuten backen, bis es eine goldbraune Kruste hat. Ein Klopftest an der Unterseite hilft: Klingt es hohl, ist es fertig!
Auskühlen und genießen
  1. Das frisch gebackene Fitnessbrot aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Danach in Scheiben schneiden und genießen!

Nährwerte

Calories: 600kcalCarbohydrates: 110gProtein: 20gFat: 5gSodium: 5mgFiber: 20gIron: 7mg
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Warum dieses Eiweißbrot besonders ist

Der größte Unterschied zu vielen Eiweißbroten liegt in der Textur. Reine Low-Carb-Brote geraten oft dicht und trocken. Durch den Dinkelanteil und das Saaten-Brühstück bleibt dieses Brot dagegen saftig und schmeckt wie ein richtiges Brot – nur eben proteinreicher.

Das Protein kommt aus mehreren Quellen: Magerquark, Mandelmehl, ein Ei und die Saaten liefern zusammen eine gute Portion Eiweiß. Dazu bringen die Saaten Biss und ein nussiges Aroma, während der Quark für Saftigkeit sorgt.

Ehrlich gesagt: Das ist ein dichtes, kompaktes Brot, kein luftiges Weißbrot. Es geht durch die Hefe nur leicht auf, dafür ist es angenehm sättigend. Eine Scheibe hält länger satt als ein helles Brötchen – ideal, wenn du ein herzhaftes, gehaltvolles Brot suchst.

💡 Tipp: Du hast Fragen zu Mehlsorten, Hefe oder Saaten? In unseren Brotback-FAQ findest du Antworten auf die häufigsten Fragen rund ums Brotbacken.

Die Zutaten: Quark, Mandelmehl, Dinkel und Saaten

Die Eiweißquellen bilden das Herzstück. 500 Gramm Magerquark machen das Brot saftig und liefern viel Protein bei wenig Fett. Mandelmehl und ein Ei ergänzen den Eiweißgehalt und geben der Krume Substanz.

Für die Struktur sorgen Dinkelmehl Typ 630 und Dinkelvollkornmehl, dazu etwas Stärke. Diese Mischung macht das Brot zu einem echten Brot mit Biss – der Grund, warum es nicht als Low-Carb-Brot durchgeht, aber dafür deutlich besser schmeckt und lockerer bleibt.

Die Saatenmischung aus zum Beispiel Sesam, Sonnenblumenkernen und Leinsamen rundet alles ab. Sie bringt Geschmack, gesunde Fette und Ballaststoffe. Welche Saaten du nimmst, kannst du nach Vorrat und Vorliebe anpassen.

Das Saaten-Brühstück und der Teig

Beginne mit dem Brühstück. Übergieße die gemischten Saaten mit kochendem Wasser, verrühre alles gut und lass es zwei bis drei Stunden quellen. Das ist der wichtigste Schritt für ein saftiges Brot: Die Saaten saugen sich voll, entwickeln ihr Aroma und geben die Feuchtigkeit später ans Brot ab.

Für den Teig gibst du alle Mehlsorten, die Stärke, den Magerquark, das Ei und die frische Hefe in eine große Schüssel. Füge die gequollenen Saaten hinzu und knete alles etwa zehn Minuten kräftig durch. Der Teig wird relativ weich und klebrig – das ist bei diesem Brot völlig normal und liegt am hohen Quarkanteil.

Fülle den Teig anschließend in eine mit Backpapier ausgelegte oder gefettete Kastenform. Deck ihn mit einem Küchentuch ab und lass ihn eine Stunde an einem warmen Ort gehen, bis er leicht aufgegangen ist. Erwarte keinen riesigen Trieb – der schwere Teig geht nur moderat auf.

💡 Tipp: Du willst die Mengen anpassen oder das Brot in einer anderen Form backen? Mit unserem Brot-Rezept Rechner skalierst du alle Zutaten im richtigen Verhältnis.

Backen in der Kastenform

Heize den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor. Schiebe die Form hinein und backe das Brot 45 bis 50 Minuten, bis es eine goldbraune Kruste hat. Durch den hohen Feuchtigkeitsanteil braucht dieses Brot etwas länger als ein leichtes Weißbrot.

Ob es fertig ist, prüfst du mit der Klopfprobe: Nimm das Brot aus der Form und klopfe auf die Unterseite. Klingt es hohl, ist das Brot durchgebacken. Wenn du unsicher bist, gib ihm lieber ein paar Minuten mehr, damit die Mitte nicht feucht bleibt.

Lass das Eiweißbrot nach dem Backen vollständig auf einem Gitter auskühlen, bevor du es anschneidest. Das ist bei diesem saftigen Brot besonders wichtig – frisch aus dem Ofen ist die Krume noch instabil und lässt sich schlecht schneiden. Ausgekühlt gelingen saubere Scheiben.

So isst du Eiweißbrot und bewahrst es auf

Eiweißbrot passt gut zu herzhaftem Belag wie Käse, Frischkäse oder Aufschnitt, schmeckt aber auch pur mit etwas Butter. Durch den hohen Eiweißanteil ist es angenehm sättigend und beliebt bei allen, die auf viel Protein achten – etwa nach dem Sport.

Das Brot hält sich dank der Saaten und des Quarks mehrere Tage saftig. Bewahre es in einer Dose oder einem Brotbeutel bei Raumtemperatur auf. Anders als luftige Brote trocknet dieses dichte Brot nur langsam aus.

Zum längeren Aufbewahren eignet es sich gut zum Einfrieren. Schneide es dafür in Scheiben, dann kannst du einzelne Stücke entnehmen und auftauen oder toasten. So hast du immer eine proteinreiche Scheibe griffbereit.

Häufige Fragen zum Eiweißbrot

Fazit

Dieses Eiweißbrot beweist, dass proteinreiches Brot nicht trocken und fad sein muss. Durch Quark, Mandelmehl und das Saaten-Brühstück wird es saftig und geschmackvoll, der Dinkel macht es zu einem echten Brot mit Biss. Selbst wenn dein erster Teig sehr klebrig wirkt – das gehört dazu, und das Ergebnis überzeugt.

Wenn du saftige Brote mit Saaten magst, probier als Nächstes unser Dinkelvollkornbrot aus dem Glas – ebenfalls kernig und unkompliziert. Viel Freude beim Backen.

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