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Eine Brotschneidemaschine schneidet Brot in gleichmäßig dicke Scheiben, mit einem runden Messer und einem Schlitten, auf dem der Laib am Messer vorbeigeführt wird. Im Handel heißen die Geräte meist Allesschneider, weil sie auch Wurst, Käse und Gemüse schneiden. Fürs Brot kommt es vor allem auf das Messer, die Schnittstärke und einen stabilen Aufbau an.
Hier erfährst du, wann sich eine Brotschneidemaschine lohnt, worauf du beim Kauf achten solltest und wie selbst gebackenes Brot sauber in Scheiben kommt. Am Ende findest du eine Übersicht aktueller Modelle von GRAEF, vom Handkurbel-Gerät bis zur Profimaschine.

Lohnt sich eine Brotschneidemaschine?
Für ein Weißbrot am Wochenende reicht ein gutes Brotmesser mit Wellenschliff. Eine Maschine spielt ihre Stärken aus, wenn du regelmäßig große Laibe backst und sie über mehrere Tage aufbrauchst. Sie schneidet auch dichte Roggen- und Vollkornbrote in dünne, gleichmäßige Scheiben, die von Hand oft schief oder zu dick werden.
- Große Laibe: Brote ab 1,2 kg wie das Friss Dich Dumm XXL lassen sich mit der Maschine leichter portionieren.
- Roggen- und Vollkornbrot: Dunkle Brote schmecken in dünnen Scheiben am besten, etwa 6 bis 8 mm.
- Einfrieren: Gleichmäßige Scheiben lassen sich einzeln entnehmen und direkt toasten.
- Weniger Krümel: Das runde Messer schneidet durch die Kruste, statt sie zu zerdrücken.
Worauf du beim Kauf achten solltest
Das Messer: Wellenschliff für Brot
Für Brot mit kräftiger Kruste brauchst du ein Messer mit Wellenschliff. Es greift in die Kruste und schneidet sie, statt abzurutschen. Glatte Klingen und Hohlschliff sind für Wurst, Schinken und Käse gedacht. Prüfe deshalb vor dem Kauf, welches Messer beiliegt, gerade bei teureren Modellen, die oft mit glatter Klinge ausgeliefert werden.
Schnittstärke
Die meisten Geräte lassen sich stufenlos von 0 bis 15 oder 20 mm einstellen. Für Brot nutzt du in der Praxis 6 bis 15 mm. Mehr Spielraum brauchst du nur, wenn du auch Braten oder Brotscheiben für Toast in Übergröße schneidest.
Motor oder Handkurbel
Elektrische Maschinen schneiden mit weniger Kraftaufwand und gleichmäßiger, besonders bei harten Krusten. Handkurbel-Geräte brauchen keine Steckdose, sind leise und schön anzusehen, verlangen bei großen Laiben aber etwas mehr Kraft.
Material, Kippstellung und Reinigung
Ein Gehäuse aus Metall steht stabiler und wackelt beim Schneiden weniger als Kunststoff. Eine Kippstellung, bei der das Gerät schräg steht, lässt die Scheiben von allein auf das Tablett fallen. Achte außerdem darauf, dass sich Messer und Schlitten zum Reinigen abnehmen lassen, denn Krümel setzen sich sonst in jede Ritze.
💡 Tipp: Wie dick deine Scheiben werden, hängt auch vom Brot ab. Ein Laib mit 1.000 g Mehl ergibt etwa 30 Scheiben à 50 g. Wie du ein Rezept auf deine Brotgröße anpasst, zeigt der Brot-Rezept Rechner.
Selbst gebackenes Brot richtig schneiden
- Auskühlen lassen: Warmes Brot ist innen noch feucht und schmiert. Weizenbrote brauchen mindestens eine Stunde, Roggen- und Vollkornbrote 12 bis 24 Stunden. Warum das so ist, steht beim Roggenbrot mit Sauerteig.
- Mit der Kruste zuerst: Leg den Laib so auf den Schlitten, dass das Messer zuerst durch die Seite statt durch die dickste Kruste geht.
- Nur so viel schneiden, wie du brauchst: Der Anschnitt trocknet schnell aus. Lagere den Laib mit der Schnittfläche nach unten auf dem Brett.
- Restehalter nutzen: Das letzte Stück immer mit dem Restehalter führen, nie mit der Hand.
Brotschneidemaschinen von GRAEF im Vergleich
GRAEF bietet Allesschneider vom Handkurbel-Gerät bis zur Profimaschine an. Die technischen Daten stammen aus der Vergleichstabelle des Herstellers, die Preise vom Händler Ramershoven.
| Modell | Antrieb | Messer laut Hersteller | Schnittstärke | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|
| Manuale H9 | Handkurbel | Wellenschliff, 190 mm | 0–15 mm | ohne Strom, Vollmetall |
| SKS100 | 170 W | Wellenschliff, 170 mm | 0–20 mm | Einstiegsmodell, Schlitten aus Kunststoff |
| SKS320 | 170 W | Wellenschliff, 170 mm | 0–20 mm | Vollmetall, Glas-Bodenplatte |
| SKS321 | 170 W | Wellenschliff, 170 mm | 0–20 mm | wie SKS320, mit 15° Kippstellung |
| MYtiny | 170 W | siehe Hersteller | 0–15 mm | klappbar, platzsparend |
| Master M80 | 170 W | Hohlschliff bzw. glatt | 0–20 mm | Vollmetall, 30° Kippstellung |
| SKS700 | 170 W | Hohlschliff bzw. glatt | 0–20 mm + Feinschnitt | Kindersicherung, LED-Anzeige |
| SKS900 | 185 W | glatt, 190 mm | 0–15 mm | Profi-Gerät, Vollmetall |
Für Brot sind die Modelle mit Wellenschliff am besten geeignet. Nach den Herstellerangaben ist der SKS320 für Brot ein guter Mittelweg: Vollmetall, Wellenschliff und genug Schnittstärke für jeden Laib. Wer ohne Strom schneiden will, greift zur Manuale. Die Modelle mit glatter Klinge sind vor allem für Aufschnitt gedacht.

GRAEF SKS320
- Vollmetall, 170 W
- Wellenschliff für Brot
- 0–20 mm Schnittstärke

GRAEF Manuale H9
- Handkurbel, ohne Strom
- Wellenschliff, 190 mm
- Vollmetall

GRAEF SKS100
- Einstiegsmodell, 170 W
- Wellenschliff
- 0–20 mm

GRAEF MYtiny
- klappbar, wenig Platzbedarf
- 170 W
- 0–15 mm

GRAEF Master M80
- Vollmetall, 30° Kippstellung
- glatte Klinge bzw. Hohlschliff
- eher für Aufschnitt

GRAEF SKS900
- 185 W, Profi-Gerät
- glattes Messer, 190 mm
- eher für Aufschnitt
* Werbelink: Kaufst du über diesen Link, erhalten wir eine kleine Provision vom Händler. Für dich ändert sich der Preis nicht. Preise können sich seitdem geändert haben.
💡 Tipp: Frisch geschnittene Scheiben trocknen schnell aus. Wie du Brot am besten lagerst, damit es länger frisch bleibt, erklären wir in den Brotback-FAQ.
Transparenz
Wir haben die vorgestellten Brotschneidemaschinen nicht selbst getestet. Die Übersicht beruht auf den Angaben des Herstellers GRAEF, die Tipps zum Schneiden auf unserer Erfahrung mit selbst gebackenem Brot. Die mit * gekennzeichneten Links sind Werbelinks zum Händler Ramershoven: Kaufst du darüber, erhalten wir eine kleine Provision. Für dich ändert sich der Preis nicht.

