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Das Friss Dich Dumm XXL „Wild Crust“ ist ein großes Hefebrot aus Weizen und Roggen, das bis zu 16 Stunden im Kühlschrank reift und im Bräter gebacken wird. Mit 750 g Mehl und 550 ml Wasser ergibt es einen Laib von rund 1,2 kg mit grobporiger Krume und einer Kruste, die im Ofen von selbst aufreißt. Phillipp setzt dabei auf 150 g Roggen, Olivenöl und Backmalz für mehr Geschmack.
Das Rezept richtet sich an dich, wenn du ein Brot für Familie oder Gäste brauchst und gern am Vortag vorbereitest. Die eigentliche Arbeit dauert kaum 20 Minuten. Wer es kleiner und schneller mag, backt unser klassisches Friss Dich Dumm Brot.

Friss Dich Dumm XXL „Wild Crust“
Zutaten
Anleitung
- Hefe und nach Wunsch Honig im Wasser auflösen. Mehle, Backmalz, Salz und Olivenöl zugeben und verrühren, bis kein trockenes Mehl mehr übrig ist.
- Abgedeckt 2 Stunden bei Raumtemperatur gehen lassen. Nach 1 Stunde einmal dehnen und falten.
- Den Teig abgedeckt 12 bis 16 Stunden in den Kühlschrank stellen.
- Teig auf bemehlter Fläche rund formen und mit dem Schluss nach unten in einen mit Semola bestreuten Gärkorb legen. 90 bis 120 Minuten bei Raumtemperatur akklimatisieren lassen.
- Bräter mit Deckel (mindestens 26 cm) im Ofen auf 250 °C Ober- und Unterhitze vorheizen.
- Teigling mit dem Schluss nach oben in den heißen Bräter stürzen, nicht einschneiden. 45 Minuten mit Deckel backen, dann Deckel abnehmen und bei 220 °C weitere 15 bis 20 Minuten backen.
- Brot herausnehmen und auf einem Gitter mindestens eine Stunde auskühlen lassen.

Nährwerte
Notizen
Rezept und Fotos: Phillipp Timmerarens. Mehr Brote von Phillipp findest du auf Instagram unter @brot_issimo.

Was das XXL-Brot vom Original unterscheidet
Das klassische Friss Dich Dumm Brot ist ein schnelles Weizenbrot. Die XXL-Variante bekommt 20 Prozent Roggenmehl Type 1150, das dem Brot eine kräftigere Note und mehr Saftigkeit gibt. Zwei Esslöffel Olivenöl machen die Krume geschmeidig, inaktives Backmalz sorgt für eine tief gebräunte Kruste.
Der größte Unterschied ist die Zeit: Nach zwei Stunden bei Raumtemperatur wandert der Teig für 12 bis 16 Stunden in den Kühlschrank. In der Kälte arbeitet die Hefe langsam weiter, das Aroma wird runder, und der Teig lässt sich danach leichter formen. Mehr zu Weizenmehl Type 550 und Roggen 1150 steht bei den Mehltypen.
💡 Tipp: Die Menge reicht für einen großen Laib. Für einen normalen Topf mit 22 cm oder für zwei kleinere Brote rechnet der Brot-Rezept Rechner die Zutaten um.
Formen und Backen im Bräter
Nach der kalten Gare wird der Teig rund geformt und mit dem Schluss nach unten in einen mit Semola bestreuten Gärkorb gelegt. Dort akklimatisiert er 90 bis 120 Minuten bei Raumtemperatur. In dieser Zeit heizt du den Bräter mit mindestens 26 cm Durchmesser bei 250 °C mit vor.
Der Teigling kommt mit dem Schluss nach oben in den heißen Topf und wird nicht eingeschnitten. 45 Minuten mit Deckel, dann 15 bis 20 Minuten offen bei 220 °C. Nach demselben Prinzip backt Phillipp auch die Walnuss-Kruste „Wild Bake“. Weitere Topfbrote findest du bei den Dutch-Oven-Rezepten.

💡 Tipp: Der Teig ist nach dem Kühlschrank weich und etwas klebrig. Arbeite auf gut bemehlter Fläche und forme zügig. Wie du die richtige Gare erkennst, erklären die Brotback-FAQ.





