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Ein Hefeteig ist ein Teig aus Mehl, Flüssigkeit und Hefe, der durch die Gärgase der Hefe locker wird. Dieses Grundrezept arbeitet mit Milch, Butter und Zucker und ergibt rund ein Kilo Teig. Das reicht für einen Blechkuchen, einen Hefezopf oder etwa zehn Brötchen. Mit nur einem Teelöffel Zucker wird daraus ein neutraler Teig für Herzhaftes.
Vom Abwiegen bis zum geformten Teig brauchst du knapp anderthalb Stunden, davon etwa eine Stunde Gehzeit. Danach geht es mit dem Rezept weiter, für das du den Teig nutzt.

Hefeteig Grundrezept
Zutaten
Anleitung
- Hefe in der lauwarmen Milch mit etwas Zucker auflösen, ca. 10 Minuten stehen lassen, bis Bläschen entstehen.
- Mehl in eine große Schüssel geben, Vorteig, restlichen Zucker, Salz, Butter und optional Ei hinzufügen.
- Mit den Knethaken oder per Hand etwa 10 Minuten zu einem geschmeidigen Teig kneten. Der Teig sollte nicht kleben und sich gut vom Schüsselrand lösen.
- Mit einem feuchten Tuch abdecken und an einem warmen Ort ca. 60 Minuten ruhen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
- Teig erneut durchkneten, formen und je nach Rezept backen.
Nährwerte
Notizen
Wie viel Hefe in den Teig gehört
Für 500 g Mehl nimmt dieses Rezept einen ganzen Würfel frische Hefe, also 42 g. Das ist mehr als bei einem Brotteig, und das hat einen Grund: Butter und Zucker bremsen die Hefe. Mit der großen Menge geht der Teig trotzdem in etwa einer Stunde auf.
Ein Päckchen Trockenhefe mit 7 g entspricht etwa einem halben Würfel frischer Hefe. Wenn du statt des Würfels Trockenhefe nimmst, brauchst du also zwei Päckchen. Mit nur einem Päckchen gelingt der Teig auch, er braucht dann aber etwa doppelt so lange zum Gehen. Für andere Mengen hilft unser Hefe-Umrechner.
Die übrigen Zutaten
Weizenmehl Type 405 ergibt eine sehr feine, weiche Krume, wie man sie von Kuchen kennt. Type 550 hat etwas mehr Kleber und hält Formen wie Zopf oder Brötchen besser. Beide funktionieren, für Gebäck mit Form ist Type 550 die bessere Wahl.
Die Milch sollte lauwarm sein, etwa 35 Grad. Wärmer schadet der Hefe, kalt bremst sie. Die 75 g Butter machen den Teig weich und das Gebäck länger frisch, neutrales Öl geht als Ersatz. Ein Ei macht den Teig gelber und etwas reichhaltiger.
💡 Tipp: Du brauchst nur einen halben Teig oder Teig für zwei Bleche? Im Brot-Rezept Rechner gibst du die gewünschte Menge ein und bekommst alle Zutaten umgerechnet.
So entsteht der Teig
Löse die frische Hefe mit einem Teelöffel Zucker in der lauwarmen Milch auf und lass sie zehn Minuten stehen. Bilden sich an der Oberfläche Bläschen, ist die Hefe aktiv. Trockenhefe kannst du stattdessen direkt unters Mehl mischen.
Gib dann Mehl, Hefemilch, restlichen Zucker, Salz, Butter und gegebenenfalls das Ei in eine große Schüssel. Knete alles etwa zehn Minuten, mit der Maschine auf mittlerer Stufe oder von Hand. Der Teig ist fertig, wenn er glatt ist, nicht mehr klebt und sich vom Schüsselrand löst.
Abgedeckt geht der Teig an einem warmen, zugfreien Ort etwa 60 Minuten, bis er sein Volumen verdoppelt hat. Danach knetest du ihn kurz durch und formst ihn. Gebacken wird je nach Gebäck, Brötchen brauchen bei 180 Grad etwa 15 bis 20 Minuten, ein Blechkuchen etwa 25 Minuten.
Wenn der Teig nicht aufgeht
Meist liegt es an der Temperatur. Zu heiße Milch tötet die Hefe ab, in einer kalten Küche arbeitet sie kaum. Stell die Schüssel dann in den ausgeschalteten Ofen mit eingeschalteter Lampe, dort ist es angenehm warm.
Die zweite häufige Ursache ist alte Hefe. Zeigen sich nach zehn Minuten in der Milch keine Bläschen, nimm frische. Ist der Teig nach dem Kneten noch klebrig, gib löffelweise Mehl dazu, ist er zu fest, einen Schuss Milch.
Was du daraus backen kannst
Süß wird aus dem Teig ein Hefezopf, ein Blechkuchen mit Obst oder ein Blech Zimtschnecken. Ein ähnlicher Teig steckt auch im Einback. Weitere Rezepte findest du in der Kategorie Süße Hefeteige.
Mit nur einem Teelöffel Zucker eignet sich der Teig für Pizzabrötchen, gefüllte Teilchen oder ein Zupfbrot mit Pesto und getrockneten Tomaten. Ungebackenen Teig kannst du einfrieren und über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen.
💡 Noch Fragen? Antworten zu Hefe, Gehzeit und Teigtemperatur findest du in unserer Brotback-FAQ.





